Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Einfach traden – Johann Wilhelm

Stand: 7. August 2026

§ 1 Anbieter und Geltungsbereich
Diese AGB gelten für Verträge über digitale Produkte und Leistungen zwischen Johann Wilhelm, handelnd unter "Einfach traden", Ludwig-Erhard-Str. 18, c/o IP-Management #14523, 20459 Hamburg, Deutschland, E-Mail: contact@einfachtraden.com (nachfolgend "Anbieter"), und seinen Kunden. Sie gelten sowohl für entgeltliche Einzelprodukte als auch für Abonnements und unentgeltliche Angebote, soweit bei dem jeweiligen Angebot nichts Abweichendes vereinbart wird. Gegenüber Verbrauchern gelten zwingende gesetzliche Verbraucherschutzvorschriften stets vorrangig.

§ 2 Vertragsschluss
Die Darstellung eines Produkts auf der Website ist noch kein verbindliches Vertragsangebot. Der Kunde gibt seine Bestellung im Checkout des eingesetzten Zahlungsdienstleisters verbindlich ab. Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter die Bestellung per E-Mail bestätigt oder mit der Bereitstellung beziehungsweise Freischaltung beginnt, je nachdem, was zuerst eintritt. Eingabefehler können vor Abgabe der Bestellung mit den im Checkout angebotenen Korrekturmöglichkeiten berichtigt werden. Der Vertragstext einschließlich dieser AGB wird dem Kunden nach Vertragsschluss auf einem dauerhaften Datenträger, insbesondere per E-Mail, zur Verfügung gestellt.

§ 3 Produkte und Leistungsumfang
Der Anbieter stellt je nach Angebot digitale Indikatoren, Analysewerkzeuge und regelbasierte Strategien für Drittplattformen wie ATAS oder TradingView, digitale Anleitungen und Supportleistungen, Zugänge zu geschützten Community-Bereichen, insbesondere auf Discord, sowie Produkt- und Mitgliedschaftspakete bereit. Der konkrete Leistungsumfang, die unterstützte Plattform, der Abrechnungszeitraum, der Preis und gegebenenfalls enthaltene Einzelleistungen ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung und den Angaben im Checkout. Produktpakete umfassen nur die dort ausdrücklich genannten und für die gewählte Plattform verfügbaren Bestandteile.

§ 4 Technische Voraussetzungen und Bereitstellung
Die Nutzung softwarebasierter Produkte setzt die in der Produktbeschreibung genannte Drittplattform sowie gegebenenfalls ein eigenes Konto, eine eigene Lizenz und geeignete Hard- und Software des Kunden voraus. Verträge des Kunden mit ATAS, TradingView, Discord oder anderen Drittanbietern sind nicht Bestandteil des Vertrags mit dem Anbieter; deren Bedingungen und technische Verfügbarkeit liegen grundsätzlich außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters. Soweit im Angebot nichts anderes angegeben ist, werden Zugang oder Lizenz nach erfolgreicher Zahlung und Eingang aller erforderlichen Kundendaten manuell freigeschaltet, in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Installation, Konfiguration und die sichere Verbindung zu einem Handels- oder Demokonto obliegen dem Kunden, soweit nicht ausdrücklich eine weitergehende Leistung vereinbart wurde.

§ 5 Nutzungsrechte und Kundenpflichten
Der Kunde erhält für die vereinbarte Vertragsdauer ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht, das Produkt persönlich und ausschließlich im vereinbarten Umfang zu nutzen. Soweit im Angebot nichts anderes angegeben ist, gilt eine Lizenz für ein Konto der gewählten Plattform. Zugangsdaten, Lizenzdateien und persönliche Einladungslinks dürfen nicht weitergegeben werden. Unzulässig sind insbesondere Weiterverkauf, öffentliche Zugänglichmachung, Vervielfältigung außerhalb notwendiger Sicherungskopien sowie Reverse Engineering oder Umgehung technischer Schutzmaßnahmen, soweit dies nicht gesetzlich zwingend erlaubt ist. Der Kunde hat richtige und vollständige Angaben zu machen, seine Zugänge zu schützen und für die Installation von bereitgestellten Sicherheits- und Funktionsupdates zu sorgen.

§ 6 Preise, Abrechnung und Zahlung
Es gelten die im Angebot und unmittelbar vor Abgabe der Bestellung im Checkout ausgewiesenen Preise. Gegenüber Verbrauchern enthalten die ausgewiesenen Gesamtpreise die gesetzliche Umsatzsteuer. Feste Abonnemententgelte werden zu Beginn des jeweiligen monatlichen oder jährlichen Abrechnungszeitraums im Voraus über Stripe abgerechnet. Einmalige oder variable Entgelte fallen nur an, wenn sie im jeweiligen Angebot ausdrücklich ausgewiesen sind; Berechnungsgrundlage, Abrechnungszeitraum und Fälligkeit ergeben sich dann aus dem Angebot und der Abrechnung. Gutscheine oder Rabatte gelten nur nach den jeweils ausgewiesenen Bedingungen. Stripe wickelt die Zahlung ab; Vertragspartner für das Produkt bleibt der Anbieter.

§ 7 Laufzeit, Verlängerung und Kündigung von Abonnements
Die anfängliche Laufzeit entspricht dem im Checkout gewählten Tarif und beträgt bei einem Monatsabonnement regelmäßig einen Monat, bei einem Jahresabonnement regelmäßig zwölf Monate. Wird das Abonnement nicht gekündigt, wird es nach Ablauf der anfänglichen Laufzeit auf unbestimmte Zeit fortgesetzt. Der Kunde kann bereits während der anfänglichen Laufzeit kündigen; die Kündigung wirkt dann zu deren Ende. In der unbefristeten Verlängerungsphase kann das Abonnement jederzeit mit einer Frist von höchstens einem Monat gekündigt werden. Die Abrechnung läuft bis zum Wirksamwerden der Kündigung im gewählten Abrechnungsrhythmus weiter; im Voraus gezahlte feste Entgelte für die Zeit danach werden anteilig erstattet. Die Kündigung kann insbesondere über das Kundenkonto oder in Textform an contact@einfachtraden.com erklärt werden. Mit Vertragsende erlöschen Lizenz und Zugang; eine zum Laufzeitende erklärte Kündigung lässt den Zugang bis dahin bestehen. Bereits entstandene variable Entgelte bleiben geschuldet. Gesetzliche Widerrufs-, Mängel- und außerordentliche Kündigungsrechte bleiben unberührt.

§ 8 Zahlungsverzug, Sperrung und Vertragsverstöße
Schlägt eine fällige Zahlung fehl oder gerät der Kunde in Zahlungsverzug, kann der Anbieter den Zugang nach angemessener vorheriger Mitteilung vorübergehend sperren, bis die offene Forderung ausgeglichen ist. Der Anbieter kann den Zugang außerdem bei erheblichen oder wiederholten Verstößen gegen diese AGB, bei missbräuchlicher Nutzung oder bei Gefährdung der Sicherheit sperren; soweit zumutbar, wird der Kunde zuvor informiert und erhält Gelegenheit zur Abhilfe. Das Recht beider Parteien zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 9 Aktualisierungen und Änderungen digitaler Produkte
Der Anbieter stellt während des Bereitstellungszeitraums die zur Aufrechterhaltung der Vertragsmäßigkeit erforderlichen Aktualisierungen einschließlich Sicherheitsupdates bereit und informiert den Kunden hierüber. Änderungen, die darüber hinausgehen, erfolgen nur aus einem triftigen Grund, insbesondere zur Anpassung an technische oder rechtliche Entwicklungen, an Änderungen einer erforderlichen Drittplattform, zur Abwehr von Sicherheitsrisiken oder zur Weiterentwicklung von Funktionen, und ohne zusätzliche Kosten für den Kunden. Über Änderungen wird klar und verständlich informiert. Beeinträchtigt eine Änderung den Zugriff oder die Nutzbarkeit mehr als nur unerheblich, informiert der Anbieter den Verbraucher innerhalb angemessener Frist vorab auf einem dauerhaften Datenträger über Merkmale, Zeitpunkt und seine gesetzlichen Rechte. Gesetzliche Rechte, insbesondere das Recht zur unentgeltlichen Vertragsbeendigung nach § 327r BGB, bleiben unberührt.

§ 10 Gesetzliche Mängelrechte
Für digitale Produkte gelten die gesetzlichen Vorschriften über die Vertragsmäßigkeit und Mängelhaftung, insbesondere die §§ 327 ff. BGB. Bei einem Mangel kann der Kunde nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen insbesondere Nacherfüllung verlangen, den Vertrag beenden oder den Preis mindern und gegebenenfalls Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen verlangen. Garantien bestehen nur, wenn sie ausdrücklich als solche bezeichnet wurden.

§ 11 Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung. Ein vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts tritt nur unter den jeweils anwendbaren gesetzlichen Voraussetzungen ein; die bloße Freischaltung eines Zugangs führt nicht in jedem Fall zum Erlöschen.

§ 12 Risikohinweis und keine Anlageberatung
Die Produkte, Strategien, Auswertungen und Community-Inhalte dienen ausschließlich Bildungs-, Informations-, Analyse- und technischen Unterstützungszwecken. Sie sind weder Anlageberatung noch Finanzportfolioverwaltung, Anlagevermittlung oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten. Es wird kein Gewinn, Handelserfolg oder bestimmtes Ergebnis zugesagt. Automatisierte oder regelbasierte Funktionen können – abhängig von Konfiguration und Drittplattform – Orders auslösen; der Kunde bleibt für Aktivierung, Überwachung, Risikoeinstellungen und jede Handelsentscheidung selbst verantwortlich. Der Handel mit Finanzinstrumenten kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals und darüber hinaus zu weiteren Verlusten führen. Vergangene Ergebnisse und Backtests sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

§ 13 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt; wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Diese Regelungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters. Eine Haftung für Handelsverluste besteht nur nach Maßgabe dieser Haftungsregeln.

§ 14 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird. Für Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen ist, soweit gesetzlich zulässig, ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Anbieters. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

§ 15 Schlussbestimmungen
Individuelle Vereinbarungen und zwingende gesetzliche Vorschriften gehen diesen AGB vor. Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt; an die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.